, Haimerl Ralph

29. - 30. Juni 2024 Ausfahrt: Kölnbreinsperre und Großglockner Tag 2

Tag 2 - 30.06.2024: Besichtigung Kölnbreinsperre im Maltatal und danach Fahrt zum Großglockner.

Ab 07:30 Uhr trafen wir uns dann zum Frühstück. Einige waren schon munter, andere sahen noch etwas verschlafen aus :-). Gut gestärkt trafen wir uns um 09:00 Uhr mit unserem Guide zur Staumauer-Führung.  Vom Hotel ging es rauf auf die Staumauer, wo uns die technischen Daten und der Verlauf näher gebracht wurden. Über die Staumauer erreichten wir dann die andere Seite des Sees, wo wir uns den Bau, die rechnerischen Vorbereitungen, Hürden und der Betrieb per Video und Vortrag näher gebracht wurden. Danach ging es steil bergab in den Bauch der Staumauer. Es war beeindruckend zu sehen, wie die tägliche Wartung und Messung der Anlage vor sich geht und welche verschiedenen Abschnitte es gab. Immer im Hinterkopf, das links neben uns ca. 200 Millionen m³  Wasser aufgestaut waren. Die schieren Dimensionen dieser Anlage in dieser Höhe von über 1900m waren beeindruckend.

Wieder auf der Hotelseite der Staumauer angekommen bedankten wir uns bei unserem Guide. Danach ging es zurück über das Maltatal in Richtung Supercharger Spittal an der Draun. Dort hatten alle nochmal die Möglichkeit, ihren Akku für den Großglockner zu füllen. Aufgrund unser Anzahl mit 15 Fahrzeugen brachten wir auch diesen Supercharger zum Schwitzen. 

Es waren auch einige Urlauber vor Ort beim Laden, mit denen wir uns unterhalten haben. Aufgrund dieser Gespräche gabs auch neue Mitglieder :-). Loraine und Frank verabschiedeten wir in Richtung Süden, wo Sie ihren Urlaub begannen.

Danach machten wir uns auf, in Richtung Großglockner zu fahren. Kurz nach der Mautstation auf einem größeren Parkplatz machten wir um 14:00 Uhr halt, um wieder mal den „Brotzeit-Frunk“ auszupacken. Es gab einige Laib Bauernbrot, Käse, Salami, Gemüse, Tomaten, Kirschen, Aufstriche und Marmorkuchen. So war für jeden was dabei und wir gingen gut gestärkt daran, die Großglockner Hochalpenstrasse zu genießen. 

Das wunderschöne Bergpanorama, die zahlreichen flüssigen Kurven und die teilweise starke Steigung machten einfach höllisch Spaß. Dort konnte der elektrische Antrieb all seine Stärken zeigen. Fahrzeuge anderer Antriebsarten quälten sich teilweise hinauf, während der Elektromotor sich mit der Steigung spielte. Zwischendurch hielten wir immer wieder an, um einige Fotos zu machen. Aufgrund der stürmischen Wettervorhersage und der schon wieder weit fortgeschrittenen Zeit fuhren wir die Kaiser-Franz-Josef-Höhe nicht an. 

Es ging direkt über das alte Kopfsteinpflaster auf die Edelweißspitze, wo wir den Ausblick genossen. Einige fuhren von dort direkt nach Hause.

Die anderen machten sich auf zur letzten Etappe in Richtung Supercharger Kitzbühel, den alle links liegen gelassen haben, weil noch keiner laden musste. Das Ende unserer Tour war am Supercharger Niederndorf bei Kufstein. Hier beendeten wir das Wochenende gemütlich im Roasthaus bevor jeder die Heimreise antrat.

Es gingen zwei wunderschöne Tage mit vielen Eindrücken zu Ende.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern und all denen, die für das leibliche Wohl gesorgt haben.

Ihr alle macht unsere Veranstaltungen zu einem einzigartigen Erlebnis.

Eurer TOCB Vorstand

Bildquelle: TOCB TESLA OWNERS CLUB BAVARIA